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Fragen:

  1. Kann mein PSA-Wert erhöht sein, ohne dass ein Prostata-Karzinom vorliegt?
  2. Was ist der PCA3 Test?
  3. Welche Rolle spielt der PCA3 Test bei der Diagnose eines Prostata-Karzinoms?
  4. Bei mir steht eine Prostata-Biopsie an! Kann der Test die Prostata-Biopsie ersetzen?
  5. Welche Rolle spielt der PCA3-Test bei der Entscheidung für eine Biopsie?
  6. Meinungen praktischer Urologen zum PCA3-Test
  7. Wie wird der PCA3-Test durchgeführt?
    Ich möchte den PCA3-Test durchführen lassen?
    Wie geht das?
  8. Was sind die wissenschaftlichen Grundlagen für den PCA3-Test?
  9. Der Progensa™ PCA3-Test auf einen Blick
  10. Was kostet der Test und wie wird der Test abgerechnet?
  11. Allgemeine Informationen zum Thema Prostata-Krebs
  12. Links und Literatur zum Thema Prostatakrebs und Diagnostik
  13. Fremdwörter-Buch zum Thema Prostatakrebs und Diagnostik

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Die Fragen und Antworten im Detail:

1. Kann der PSA-Wert erhöht sein,
ohne dass ein Prostata-Karzinom vorliegt?

Ein erhöhter PSA-Wert wird zwar als ein Grund für die Durchführung einer Prostata-Biopsie herangezogen (s.u.), er ist jedoch nicht spezifisch für Prostatakrebs.

Mit anderen Worten: eine Erhöhung des PSA-Werts weist nicht automatisch auf das Vorliegen eines Prostatakarzinoms hin.

In der Tat wird bei einem erhöhten PSA-Wert in der Mehrzahl der Fälle kein Prostatakarzinom festgestellt.

Bei über 70 % der Männer, bei denen nach dem Screening mit Tastuntersuchung und PSA-Bestimmung eine Biopsie durchgeführt wird, findet sich kein Prostatakarzinom.

Unter anderem können folgende Einflüsse zu einer Erhöhung des PSA-Werts führen, ohne dass ein Prostata-Karzinom vorliegen muss:

  • Prostata-Entzündung (Prostatits)
  • Harnwegs-Infektionen
  • Gutartige Prostata-Vergrößerung
  • Mechanische Belastung der Prostata, z.B. bei längerem Radfahren
  • Ejakulation in den letzten 48 Stunden (über 50-Jährige)

Aufgrund dieser Probleme mit der sog. „Spezifität“ und dem sog.
„positiven prädiktiven Wert“ des PSA-Tests wird gegenwärtig intensiv nach besseren Diagnose-Verfahren geforscht, die eine bessere Entscheidungshilfe bei der Verdachts-Diagnose Prostatakrebs bieten.

Ich möchte den PCA3-Test durchführen lassen!
Wie geht das? Was muss ich tun?

2. Was ist der PCA3 Test?

Bei der Suche nach Diagnose-Verfahren für Prostatakrebs wurde das sog. „PCA3“ entdeckt (nicht zu verwechseln mit dem „PSA“!). PCA3 ist ein Molekül, das in Krebs-Zellen der Prostata in fast 100-mal höherer Konzentration vorliegt als in normalen Zellen der Prostata.

Nach einer ärztlichen Tast-Untersuchung der Prostata werden Prostata-Zellen, inklusive evtl. vorhandener Krebszellen in die Urin freigesetzt. Im Urin können diese Krebszellen dann nachgewiesen werden. Das ist für den Betroffenen schonender als eine Prostata-Biopsie.

Deshalb wurden Tests für den Nachweis von PCA3 in Urin entwickelt.

Der Nachweis von PCA3 im Urin wurde durch das kalifornische Biotechnologie-Unternehmen Gen-Probe Incorporated mit Sitz in San Diego als Progensa™ PCA3-Test zur Marktreife gebracht.

Dieser Test wird von Labor Limbach für die Routine-Testung angeboten.

Die medizinische Bedeutung und Zuverlässigkeit dieses Tests wurde in wissenschaftichen Studien bei Männern mit Vedacht auf Prostatakrebs vor der ersten Biopsie als auch bei Männern vor wiederholten Biopsien geprüft.

Dabei wurde gefunden, dass der PCA3-Test Hinweise auf das Ergebnis einer nachfolgenden Biopsie liefert und als Entscheidungshilfe für die Durchführung einer Biopsie herangezogen werden kann.

Ich möchte den PCA3-Test durchführen lassen!
Wie geht das? Was muss ich tun?

3. Welche Rolle spielt der PCA3 Test bei der Diagnose eines Prostata-Karzinoms?
Wie kann mir der PCA3 Test helfen?

Die Entnahme von Gewebe aus der Prostata (die sog. „Prostata-Biopsie“ mit Hilfe einer Biopsie-Nadel) ist bisher die einzige Möglichkeit, bei Krebsverdacht die Diagnose zu sichern.

Gegenwärtig gibt es zwei Gründe für die Durchführung einer Prostata-Biopsie:

  1. Veränderungen der Prostata („Verhärtung“), die durch eine Tastuntersuchung der Prostata vom Enddarm aus festgestellt werden („digitale rektale Untersuchung“) und
  2. ein erhöhter Blutwert, nämlich das Prostata-spezifische Antigen („PSA-Wert“) über 2,5 – 6,5 ng/mL je nach Alter des Patienten.

Leider kann der PSA-Wert oft nicht genau vorhersagen, ob wirklich ein Krebs hinter einer PSA-Erhöhung steckt, denn nicht nur Krebs, sondern viele andere Einflüsse können zu einer Erhöhung des PSA-Werts führen.

Wurde eine Biopsie durchgeführt und ein Karzinom nicht gefunden (d.h. die Biopsie war „negativ“), heißt dies nicht in jedem Fall, dass kein Prostata-Krebs vorhanden ist, denn die Biopsie-Nadel könnte das Krebsgewebe verfehlt haben. In diesem Fall muß von Arzt und Patient die Entscheidung getroffen werden, ob erneut Prostata-Biopsien entnommen oder ob zugewartet werden soll.

Oft werden erneut Prostatabiopsien empfohlen. Eine Belastung für den Betroffenen mit unerwünschten Nebenwirkungen: Erstens kann die Prostatabiopsie Schmerzen, Blutungen und Infektionen verursachen. Zweitens kann die Durchführung vieler Biopsien auch kleine Karzinome sichtbar machen, die eigentlich keine Behandlung erfordern würden.

Der PCA3-Test kann eine Entscheidungshilfe darstellen, ob und wann eine Biopsie erfolgen soll. Dies gilt insbesondere für Männer mit erhöhtem PSA, bei denen eine vorangegangene Biopsie ohne krankhaften Befund („negativ“) war.

Neuere Untersuchungen zeigen auch, daß der PCA3-Test Aussagen zum Grad der Bösartigkeit eines vorhandenen Prostatakrebses zuläßt.

Ich möchte den PCA3-Test durchführen lassen!
Wie geht das? Was muss ich tun?

4. Bei mir steht eine Prostata-Biopsie an!
Kann der Test die Prostatabiopsie ersetzen?
Welche Rolle spielt der PCA3-Test bei der Entscheidung für eine Biopsie?

Der Progensa™ PCA-Test ist kein Ersatz für die Biopsie.

Er kann aber ein wesentliches Kriterium darstellen, wann eine Biopsie erfolgen soll. Die gilt ganz besonders für Männer mit erhöhtem PSA, bei denen eine vorangegangene Biopsie unauffällig war.

Ggf. kann das Ergebnis des PCA3-Tests aber dazu führen, dass je nach sonstigen Befunden und Krankengeschichte der Arzt und der Betroffene sich dafür entscheiden, eine Biopsie nicht durchzuführen.

Eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Grundlagen für diese Aussage finden Sie hier.

Neuere Untersuchungsergebnisse zeigen, der PCA3-Test einen Rückschluß auf die Bösartigkeit eines vorhandenen Prostata-Karzinoms zuläßt. Dies könnte dazu führen, daß man einem Patienten eine belastende Therapie erspart, wenn das Ergebnis des PCA3-Tests auf ein wenig bösartiges Karzinom hinweist.

Die Stimmen praktischer Urologen zu diesem Thema finden sie hier.

Ich möchte den PCA3-Test durchführen lassen!
Wie geht das? Was muss ich tun?

5. Stimmen praktischer Urologen

In einem kürzlich veröffentlichten Interview haben Urologen Ihre Meinung zu dem PCA3-Test geäußert (andrologen.info, Februar 2008). Hier einige Beispiele:

Prof. Dr. med. Bernd Schmitz-Draeger (Fürth) stellt fest:

„… [unter einem PCA3-Score von 35; Anm. d. Verf.] sinkt das Risiko für ein Prostatakarzinom, darüber ist es erhöht.“ Weiter führt er aus „Nehmen wir einen Patienten mit einem sehr niedrigen Wert [PCA3-Score; Anm. d. Verf.] von z.B. 5: Dieser hat ein etwa 3-mal geringeres Risiko als andere Patienten mit dem gleichen PSA-Wert. Setzen wir das Risiko eines Prostatakarzinoms bei Patienten mit einem PSA-Wert zwischen 4,0 und 10,0 ng/ml auf rund 25 %, so hat dieser Patient ein Risiko, das bei etwa 8 % liegt. Das ist zwar keine endgültige Sicherheit, bewirkt jedoch Entspannung bei Arzt und Patient.

Der niedergelassene Urologe Dr. med. Heribert Schorn (Göttingen) beantwortet die Frage: „Welchen Kandidaten empfehlen Sie den Test?“ wie folgt:

„Patienten mit hohen PSA-Werten und/oder ungünstigem Anteil des freien PSA ohne Tastbefund, speziell wenn anamnestisch eine Prostataentzündung bekannt war. Für empfehlenswert halte ich ihn auch bei Patienten mit erhöhten Ängsten, die eine Biopsie „umgehen“ wollen. Sinnvoll ist er zudem, wenn ein erhöhtes Risiko bei der Biopsie besteht – etwa für Patienten mit Markumar, erhöhten Blutungsneigungen, schlecht eingestelltem Diabetes oder ausgeprägter koronarer Herzkrankheit. Dies gilt auch für Patienten bei denen eine Re-Biopsie [d.h. eine weitere Biopsie; Anm. d. Verf.] zur Diskussion steht.“

Ich möchte den PCA3-Test durchführen lassen!
Wie geht das? Was muss ich tun?

6. Wie wird der PCA3-Test durchgeführt?

Mit dem von Labor Limbach angebotenen Progensa™ PCA3-Test wird PCA3 im Urin bestimmt.

Für den Patienten ist die Testdurchführung unkompliziert.

Zuerst wird durch den Arzt die Prostata abgetastet. Im Anschluss wird etwas Urin gesammelt.

Im Labor wird der Urin von besonders ausgebildetem Personal im Progensa™ PCA3-Test untersucht.

Der Befundbericht enthält eine individuelle grafische Darstellung des Ergebnisses mit einer sorgfältigen Interpretation. Eine Zweitausfertigung für die Unterlagen des Patienten liegt bei.

Das Ergebnis des PCA3-Tests wird als sog. „PCA3-Score“ angegeben. Je höher der Score, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine positive Biopsie.

Ich möchte den PCA3-Test durchführen lassen!
Wie geht das? Was muss ich tun?

7. Ich möchte den PCA3-Test durchführen lassen? Wie geht das?
Was muß ich tun?

Ihr Urologe führt den PCA3-Test in Zusammenarbeit mit dem Labor Limbach durch.

Wenden Sie sich an den Urologen Ihres Vertrauens und fragen sie nach dem PCA3-Test.
Ihr Arzt wird Sie beraten und alles Weitere veranlassen.

Informationsmaterial für Ärzte, wie wissenschaftliche Literatur, Info zu Probengewinnung und Transportbedingungen kann mittels Fax-Vordruck hier abgerufen werden.

Sie können diesen Fax-Vordruck auch gerne für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihres Arztes ausdrucken und in der Praxis vorlegen. Das Praxis-Team wird dann alles Weitere veranlassen.

Fax-Vordruck zum Abruf von Informationen

8. Was sind die wissenschaftlichen Grundlagen für den PCA3-Test?

In den USA und Europa wurde in wissenschaftlichen Studien geprüft, ob der Progensa™ PCA3-Test Hinweise auf das Ergebnis einer nachfolgenden Prostatabiopsie liefert. In den Studien wurde der PCA3-Test sowohl vor der ersten Biopsie als auch vor wiederholten Biopsien geprüft.

Der PCA3-Score korrelierte in der Tat mit dem zu erwartenden Ergebnis einer nachfolgenden Prostatabiopsie: Bei Männern mit hohem PCA3-Score war die Wahrscheinlichkeit einer positiven Biopsie höher.

Männer mit einem PCA3-Score von größer oder gleich 35 hatten eine Wahrscheinlichkeit von 43 % für eine positive Biopsie. Bei einem PCA-Score von kleiner oder gleich 5, wurde praktisch nur bei jedem zehnten Mann mit der Biopsie ein Prostatakarzinom festgestellt.

Siehe dazu auch die Stimmen praktischer Urologen.

Wissenschaftliche Literaturstellen:

  • Marks et al. “PCA3 molecular urine assay for prostate cancer in men undergoing repeat biopsy”

    Urology 2007; 69:53 -535

  • Haese et al. “The value of the PCA3 assay in guiding decision which men with a negative prostate biopsy need immediate repeat biopsy: preliminary European data”

    Eur Urol Suppl 2007; 6:48 (abstr. 101)

  • Nakanishi et al. “PCA3 molecular urine assay correlates with prostate cancer tumor volume: implication in selecting candidates for active surveillance”

    J Urol 2008,179:1804-1809

  • Deras et al. “PCA3: a molecular urine assay for predicting prostate biopsy outcome”

    J Urol 2008; 179:1587-1592

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Wie geht das? Was muss ich tun?

9. Der Progensa™ PCA3-Test auf einen Blick

  • Mit dem Progensa™ PCA3-Test ist erstmals ein zusätzlicher molekulargenetischer Test, der hochspezifisch für das Prostatakarzinom ist, in der anspruchsvollen Patientenversorgung verfügbar
  • Die Belastung für den Patienten ist gering: nach der ohnehin durchzuführenden Tastuntersuchung der Prostata wird Urin für den PCA3-Test gesammelt und untersucht
  • Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass der Progensa™ PCA3-Test Hinweise für eine bessere Biopsie-Entscheidung liefert:
  • das Ergebnis des PCA3-Tests korreliert sowohl mit der dem zu erwartenden Ergebnis einer Biopsie, als auch mit der Signifikanz eines evtl. vorhandenen Prostata-Karzinoms
  • ein niedriger PCA3-Score spricht eher gegen das Vorliegen eines Prostatakarzinoms
  • Zusammengefasst läßt die Datenlage den Schluss zu, dass sich mit der Anwendung des Progensa™ PCA3-Tests die Zahl unnötiger Biopsien reduzieren lässt
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10. Was kostet der Test und wie wird der Test abgerechnet?

Die Abrechnung erfolgt für Privatpatienten nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Leider wird dieser hochmoderne molekulargenetische Labortest zurzeit von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen und muss vom Patienten selbst bezahlt werden.

Der Preis für Selbstzahler beträgt ca. 330.– € und ist damit vergleichbar zu anderen molekulargenetischen Tests in der molekularen Onkologie.

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11. Allgemeine Informationen zum Thema „Prostata-Krebs“

In Deutschland erkranken jedes Jahr fast 49.000 Männer an einem Prostatakarzinom. Mit 10 % aller Krebstodesfälle ist es eine der führenden Todesursachen beim Mann.

Ärztliches Bemühen ist darauf ausgerichtet, einen Prostatakrebs möglichst frühzeitig zu erkennen. Er sollte noch behandelbar sein. Dabei gilt grundsätzlich, dass die Chancen auf eine mögliche Heilung steigen, je frühzeitiger gesichert werden kann, dass tatsächliche ein Prostatakrebs vorliegt. Organbegrenzte Karzinome können dauerhaft geheilt werden.

Nach der gültigen Leitlinie wird allen Männern ab 50 (bzw. ab 45 bei bei betroffenen Familienangehörigen) zu einer jährlichen Vorsorge-Untersuchung durch einen Facharzt für Urologie geraten. Diese Vorsorge-Untersuchung umfasst neben der Tastuntersuchung der Prostata auch die Bestimmung des PSA-Wertes. Eine Biopsie ist auch bei völlig unauffälligem Tastbefund ab einem PSA-Wert von etwa 4 ng/mL angezeigt.

Auch eine Ultraschalluntersuchung der Prostata durch den After kann im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung duchgeführt werden, ist aber nicht überall verfügbar. Ist eine der drei Untersuchungen auffällig, werden zur definitiven Diagnose mehrere Gewebeproben mittels Stanzbiopsie entnommen.

Die Leitlinie zur Früherkennung des Prostatakarzinoms wird gerade überarbeitet, denn ein Problem ist der niedrige sog. „positive prädiktive Wert“ der PSA-Bestimmung, der zur Folge hat, dass eigentlich zu viele Biopsien durchgeführt werden. Der „positive prädiktive Wert“ der PSA-Bestimmung gibt an inwieweit Männer mit einem erhöhten PSA-Wert tatsächlich an einem Prostatakarzinom erkrankt sind.

Die Tendenz geht dahin, festgestellte Karzinome zunächst zu beobachten und nur bei Fortschreiten der Krebserkrankung einzugreifen. Die medizinische Wertigkeit dieses Vorgehen wird derzeit in Studien geprüft.

Eine gute Zusammenfassung findet sich hier.

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12. Links und Literatur zum Thema Prostatakrebs und Diagnostik

Ein Wikipedia Artikel zum Thema “PSA” (prostata-specifisches antigen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Prostataspezifisches_Antigen

Ein Wikipedia Artikel zum Thema “Prostatakrebs”

http://de.wikipedia.org/wiki/Prostatakrebs

Ein Wikipedia Artikel zum Thema “PCA3″

http://de.wikipedia.org/wiki/PCA3

Umfassende Informationen über aktuelle medizinische Entwicklungen zum Thema “Prostatakrebs” bereitgestellt von dem “Prostate Cancer Research Institute (PCRI)”

http://www.prostate-cancer.org/

Die Homepage der Fa. Genprobe Inc., die den PCA3 Test auf den Markt gebracht hat

http://www.gen-probe.com/

Die Homepage des “National Center for Biotechnology Information (NCBI)”, auf der man wissenschaftliche Informationen zum Thema “Prostatakrebs”, “PCA3″ und “PSA” finden kann

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/

Eine Datenbank des NCBI mit dem Namen “Online Mendelian Inheritance in Man (OMIM)”,
in der wichtige Informationen zu Biomolekülen bereitgestellt werden, u.a. auch zu PSA or PCA3

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez

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13. Glossar: Erläuterung von Fachbegriffen zum Thema “Prostatakrebs”

Biopsie

Entnahme einer Gewebeprobe für die Untersuchungen, meistens eine mikroskopische Untersuchung. In vielen Fällen wird die Biopsie heutzutage mit Unterstützung eines Ultraschall-Untersuchungs-Geräts durchgeführt, um eine bessere Orientierung der Biopsie-Nadel zu gewährleisten.

Onkologie

Als Onkologie bezeichnet man die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst.
In der Medizin ist es der Zweig, der sich der Vorbeugung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei bösartigen Erkrankungen widmet.

PSA

Abkürzung für Prostata-spezifisches Antigen. Ein Eiweiß, das sowohl von normalen Prostatazellen als auch von Krebszellen in der Prostata gebildet wird. Ein stark erhöhter PSA-Wert bzw. eine hohe Anstiegsgeschwindigkeit des PSA-Werts liefert Hinweise auf einen bösartigen Prostatatumor.

Rektale Untersuchung

auch digitale rektale Untersuchung. Bei der digitalen rektalen Untersuchung wird vom Enddarm aus die Prostata abgetastet, um evtl. vorhandene Veränderungen, wie Vergrößerung oder Verhärtungen, festzustellen.

Screening

Vorsorge-Untersuchung, um Erkrankungen möglichst frühzeitig zu entdecken, wenn diese im allgemeinen noch gut zu behandeln sind.

Sensitivität

bei einer medizinischen Untersuchungsmethode der Anteil an Kranken, bei denen die Krankheit mit der Methode auch erkannt wurde. (mehr Informationen bei Wikipedia)

Spezifität

bei einer medizinischen Untersuchungsmethode der Anteil an Gesunden an, bei denen auch keine Krankheit festgestellt wurde. (mehr Informationen bei Wikipedia)

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